Böser Wolf

von Nele Neuhaus

Die Leiche eines misshandelten Mädchens wird am Main bei Eddersheim entdeckt. Das Mädchen taucht auch in keiner Vermisstendatei auf. Selbst nach Wochen ist dieser Fall vom K11 noch nicht geklärt.

Eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin bekommt Kontakte, die grausame Dinge erzählen. Doch das Schweigen soll nun gebrochen werden – dies wird nicht nur für sie lebensgefählich, sondern auch für die Informanten im Hintergrund. Die Moderatorin wurde brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt. Auch dieser Fall wird den Kommissaren des K11, Bodenstein und Pia, übertragen.

Emma, die Pia bei einem Klassentreffen wiedergetroffen hat, lebt zur Zeit mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter bei ihren Schwiegereltern Renate und Josef Finkbeiner. Finkbeiner hat sich in den letzten 40 Jahren sehr für Kinder engagiert. Ein dunkles Geheimnis schwebt über dieser Familie und es hängen viele weitere Personen des öffentlichen Lebens mit drin. Von Kapitel zu Kapitel wird das schwammige Bild klarer und das Entsetzen größer.

Fazit
Das Buch hat mich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es war nicht der erste Fall des K11, den ich von Nele Neuhaus gelesen habe, aber dieser hat mich am meisten berührt. Denn welches Geheimnis dort enthüllt wird, ist einfach nur unfassbar und grausam. Und es beweist auch wieder, dass der böse Wolf kein Fremder sein muss.

Nele Neuhaus hat die Charaktäre in diesem Buch wunderbar geschildert und gezeigt, welche Auswirkungen eine Sache auf den Rest des Lebens haben kann. Erst recht, wenn man den falschen Leuten vertraut oder sich gegen sie stellt. Nur, wem kann man überhaupt vertrauen?

schmetterling5

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