Das Turmzimmer

von Leonora Christina Skov (Titel der dänischen Orginalausgabe „Silhuet af en synder“)

Was geschah wirklich auf Liljenholm? – An einem kalten Novembertag kehrt Nella als einzige Erbin in das Haus ihrer Familie zurück. Um das alte Gut Liljenholm ranken sich ebenso viele Gerüchte wie um seine ehemaligen Bewohner. Gemeinsam mit ihrer Freundin Agnes erkundet Nella das einst so prachtvolle Anwesen und entdeckt unter den knarrenden Dielenböden die Tagebücher der verstorbenen Haushälterin. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den alten Mauern von Liljenholm?
Leonora Christina Skov: Das Turmzimmer, Klappentext

Fazit Es war eine verwirrende Geschichte durch die Irrungen und Wirrungen, die das Leben so schreiben könnte. Und damit bin ich auch schon beim Thema. Entgegen dem, was ich mir ursprünglich vorgenommen hatte, nämlich den Inhalt mit eigenen Worten kurz wiedergeben zu können, musste ich hier den Klappentext des Buches übernehmen. Denn ich muss ehrlich sein, so richtig bin ich in die Geschichte nicht hineingekommen. Was mir Probleme bereitete war der besondere „Ich-Erählstil“. Agnes, die einen großen Teil der Geschichte erzählt, kommuniziert mit dem Leser, als würde man sich gegenüber sitzen und einer alten Frau zuhören. Immer wieder wird die Geschichte unterbrochen oder an anderer Stelle weitergeführt. Auch, als Nella in die „Ich-Form“ wechselt und aus ihrer Sicht erzählt, wird wieder mit dem Leser „gesprochen“. Nach und nach kommt ans Licht, welche Dramen sich in diesem Haus abgespielt haben und immer noch abspielen. Wer mit dieser Art der Erzählung und der verschachtelten Geschichte besser klar kommt als ich, dürfte seine Freude an diesem Buch haben – ich habe mich durch die Seiten hindurch „gezogen“, da ich zumindest das Ende der Geschichte wissen wollte. Dies in der Hoffnung, dass ich rückblickend die verwirrende Erzählung besser verstehe – habe ich aber leider nicht.

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