Stirb, Schätzchen, stirb

von JD Robb / Nora Roberts (Titel der amerikanischen Originalausgabe „Memory in Death“)

Lieutenant Eve Dallas wird unerwartet von einer Person aus ihrer Vergangenheit besucht. Trudy Lombard, dessen Pflegetochter sie als Kind für kurze Zeit war, fordert Geld für ihr Schweigen über Eves Leben bei ihr, denn Eve war kein „einfaches Kind“. Doch weder Eve noch ihr Ehemann Roarke, den Trudy im Anschluss versucht zu erpressen, lassen sich darauf ein und schmeißen sie raus.

Kurze Zeit später, als Eve und Roarke der Erpresserin noch einmal klarmachen wollen, dass sie sich nicht erpressen lassen und Trudy aus New York verschwinden soll, finden sie diese in ihrem Hotelzimmer tot auf – ermordet. Bobby, Trudys Sohn, und seine Frau Zana sind schockiert und können es nicht fassen. Was ist in diesem Zimmer passiert und warum? Bis dies geklärt ist, bekommen Bobby und Zana Personenschutz. Oder sollte es besser Überwachung heißen? Eve und Detective Peabody machen sich an die Klärung des Falls, der immer verzwickter wird, denn Zana wird entführt, aber wieder freigelassen – Bobby fällt vor ein Taxi und muss ins Krankenhaus, doch war es wirklich ein Sturz? Wer hat es auf diese Familie abgesehen?

Fazit
Dieser Fall von Eve Dallas hat mich von Beginn an gefesselt. Spannend erzählt die Autorin die Geschichte von Eve und Roarke weiter und beschreibt auch immer wieder die inneren Konflikte, die beide mit sich selbst austragen. Auch die Hauptfiguren Trudy, Bobby und Zana tragen zu dem einen oder anderen dieser Konflikte bei. Auch wenn Eve an ihre Zeit bei Trudy keine guten Erinnerungen hat, so setzt sie doch alles daran, den Fall zu lösen. Roarke und seine „Kontakte“ helfen ihr dabei sehr und so kommt Stück für Stück das ganze Ausmaß von Trudys Tätigkeiten ans Licht.

Ein sehr guter Krimi und, da es eine Reihe ist, wird es auch nicht mein letzter Fall von Eve Dallas bleiben. Denn auch wenn ich jetzt mitten in dieser Buchreihe eingestiegen bin, ist es nicht schwer, der Geschichte zu folgen. Obwohl ich auch etwas schmunzeln musste. Denn es gibt Überwachungsdisketten, im Jahr 2059 – aber gut, der Roman stammt aus dem Jahr 2006 (Originalausgabe). Wer hätte damals schon ahnen können, das es mal keine Disketten mehr im Alltag der Leute geben würde?

schmetterling5

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