Am ersten Tag / Die erste Nacht

von Marc Levy (Titel der französischen Orginalausgaben „Le pemier jour“ / „La première nuit“)

Der Astrophysiker Adrian ist auf der Suche nach dem ersten Stern, Keira befindet sich als Archäologin auf der Suche nach den ersten Menschen. Der Zufall führt beide zusammen, als sie mit ihren jeweiligen Projekten bei der Walsh Stiftung auf den mit zwei Millionen Pfund dotierten Preis hoffen.

Keira brachte von ihren Forschungsarbeiten einen merkwürdigen Stein mit, der Rätsel aufgibt. Vor der Preisverleihung erzählt ihr Ivory, ein Ethnologie-Professor, von einer Legende. Nach dieser wurde die Welt in Stücke getrennt. Nur, wenn alle Stücke gefunden werden, würde die Welt in der wir leben, perfekt. Keira und Adrian sind von der Geschichte angetan und starten die Suche nach den fehlenden Teilen des Amuletts.

Ein Geheimbund möchte jedoch verhindern, dass die Teilen gefunden und zusammengeführt werden. Doch so einig, wie dies zu geschehen habe, sind sich die Mitglieder in diesem Bund auch nicht. Einige verwenden die Suche von Keira und Adrian gegen die anderen Mitglieder, und so schweben die beiden nicht nur einmal in Lebensgefahr. Denn was passiert, wenn alle Teile des Amulettes zusammen kommen? Kann die Menschheit das überhaupt verkraften?

Fazit
In der Geschichte wird klar, wie nah sich zwei doch so entfernte Forschungsgebiete sein können. Während Keira die Erde in Äthiopien nach Hinweisen auf die aller ersten Menschen durchsucht, möchte Adrian den Beginn des Weltalls herausfinden.

Als Keira am Ende des ersten Teils stirbt, leidet man mit Adrian mit und fragt sich auch, was kommt jetzt noch in dem zweiten Teil? Doch die Spannung reißt nicht ab. Es werden immer mehr Teile des Amulettes gefunden, und der Leser kommt der Antwort auf die Fragen immer näher und näher. Gut und Böse verwischen immer mehr miteinander und werfen immer weitere Fragen auf, sobald man eine Antwort erhalten hat.

Dies ist auch eine gute Beschreibung für die Geschichte. Jede gefundene Antwort wirft neue Rätsel auf, und es stellt sich die Frage, ob es jemals auf alles eine Antwort geben wird. Mit dieser Geschichte hat Marc Levy es geschafft, den Leser zum Nachdenken über unsere Welt und unser Wissen zu bringen. Wo kommen wir her? Wer sind wir?

schmetterling5

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