Böses Erwachen

von Deborah Crombie (Titel der Originalausgabe: „Kissed a Sad Goodbye“)

Superintendent Duncan Kincaid und Sergeant Gemma James von Scotland Yard müssen sich diesmal um die Aufklärung des Mordes an Annabelle Hammond kümmern. Die Millionenerbin wird in der Nähe eines Tunnels aufgefunden – zurechtgelegt, so als würde sie nur schlafen. Der Fall ist knifflig, denn die schöne Annabelle ist nicht die perfekte Frau, wie sie allen weiß machen wollte. Was hatte sie mit dem Straßenmusikanten zu tun? Wer ist das überhaupt?

Parallel wird die Geschichte des Jungen Lewis erzählt. Er gehörte zu Kindern aus London, die während des Zweiten Weltkrieges „aufs Land“ gebracht wurden. Dort freundet er sich mit William – der spätere Vater von Annabelle – an. Durch die Kursivstellung des Textes aus dieser Zeit lässt sich gut feststellen, wann die Geschichte von Lewis und Williams Kindheit erzählt wird.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, welches immer einen Bezug zu den Docklands hat und die verschiedensten Zeiten dieser Gegend kurz darstellt. Deborah Crombie hat einen spannenden und fesselnden Roman verfasst. Gegenwart und Vergangenheit sind schicksalhaft miteinander verwoben und zufällige Begegnungen und Ereignisse hallen noch Jahrzehnte später im Leben von Lewis und William nach.

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