Die stillen Wasser des Todes

von Deborah Crombie (Titel der Originalausgabe: „No Mark Upon Her“)

Eine Ruderin wird tot aufgefunden. Scheinbar hatte sie einen Unfall auf dem Wasser. Rebecca Meredith war bei der Polizei. Da sich Superintendent Duncan Kincade und seine Frau, Inspector Gemma James, wegen eines Verwandtenbesuches in der Nähe aufhalten, soll Kincade sich der Sache annehmen, obwohl alles nach einem Unfall aussieht. Doch so schnell und einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist dieser Fall nicht geklärt. Denn es gibt einen Anschlag auf ein Mitglied des Hunde-Suchteams, welches Rebecca gefunden hat. Was verbindet den Hundeführer Kieran Connolly mit dem Fall? Zusammen mit Gemma und den Kollegen versucht Duncan das Knäul zu entwirren und den Täter zu fassen.

Wieder ein spannender Fall, das Buch möchte man gar nicht aus der Hand legen. Neben dem Fall gibt es auch weitere Einblicke in das Privatleben und die Freundschaften der Ermittler. Gemma und Duncan sind mit Leib und Seele Polizisten, trotzdem versuchen sie ihren drei Kindern soviel Zeit wie möglich zu geben. Aber auch bei diesem Fall ist das nicht so einfach.

Deborah Crombie hat einen Roman geschrieben, der nicht nur im Bereich des Rudersportes spielt. Auch die Machtverhältnisse bei den Polizisten selbst werden durchleuchtet. Schwarze Schafe gibt es schließlich überall, aber ob diese auch für ihre Taten verurteilt werden können – das steht auf einem anderen Blatt.

Wer die Romane mit Duncan und Gemma mag, wird auch dieses Buch lieben. Die für diese Reihe typischen Zitate vor jedem Kapitel werden auch Menschen, die nichts mit dem Rudersport verbindet, mit diesem Sport und dem Denken dieser Sportler vertraut machen.

schmetterling4

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