Der Augenjäger

von Sebastian Fitzek

Während Dr. Suker tagsüber einer der besten Augenärzte ist, wird er zum Alptraum der Frauen, die er in seinem Keller gefangen hält. Auf das Schlimmste gequält, begehen die meisten seiner Opfer Selbstmord.

Da die Beweise gegen Dr. Suker nicht ausreichen, wendet sich die Polizei an die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev. Sie ist ein Medium und soll Hinweise erfühlen, damit Dr. Suker auf immer weggesperrt werden kann. Alina ahnt nicht, auf welchen Wahn sie sich einlässt. Ihr werden förmlich die Augen geöffnet.

Auch ist Alexander Zorbach wieder mit von der Partie. Mehr sei dazu nicht verraten, denn wer den Roman „Der Augensammler“ gelesen hat, weiß, was dort mit Zorbach geschehen ist. Autor Sebastian Fitzek schreibt in seiner „Warnung“ zu Beginn, dass „Der Augensammler“ nicht mehr so spannend ist, wenn der Leser mit „Der Augenjäger“ beginnt. Das kann ich nur bestätigen. Die Geschehnisse, durch die sich „Der Augenjäger“ auf den Vorgänger bezieht, werden verständlicher, wenn man diesen gelesen hat.

Ein spannender Roman, wie sollte es bei Fitzek auch anders sein? Wieder hat der Autor das Grauen in vielen seiner Facetten dargestellt, und die Wendungen der Geschichte sind unerwartet.

schmetterling4

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