Bleib ja nicht stehen

von Mark Burnell (Titel der Originalausgabe: The Rhythm Section)

Eine Frau, viele Gesichter – wer ist sie wirklich? Als Stephanie bei einem Flugzeugunglück fast ihre gesamte Familie verliert, gerät sie endgültig auf die schiefe Bahn. Drogenabhängig und als Prostituierte mit dem Namen Lisa wird sie von einem Reporter aufgespürt, der sich sicher ist, dass das Flugzeugunglück ein Attentat war.

Als dieser Journalist ermordet wird, will Stephanie/Lisa die Wahrheit herausfinden und gerät in eine Organisation, die nicht existiert. Sie wird zur Terroristin Petra und hat verschiedenste geheime Aufträge zu erledigen. Als Tarnung lebt Stephanie/Lisa/Petra als Pharma-Beraterin Marina. Immer auf der Suche nach dem Mann, der ihre Familie getötet hat.

Was nach einer spannenden Geschichte klingt, war leider an vielen Stellen langatmig, und das Weiterlesen musste teilweise „erzwungen“ werden. Mark Burnell schafft es zwar, die Charaktere und die innere Identitätskrise von Stephanie gut darzustellen, aber das war es auch schon.

Die Erzählung wechselt zwischen dem Geschehen und den Gedanken von Stephanie hin und her – dadurch kann der Leser ihre Gefühle besser nachempfinden. Die Geschichte an sich klingt dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sie sich doch genau so in der Welt ereignet haben könnte. Wer weiß schon, wo überall die geheimen Organisationen ihre Fäden ziehen. Vielleicht noch nicht mal sie selbst.

schmetterling2

Advertisements