Das Labyrinth der Rosen

von Titania Hardie (Titel der Originalausgabe: „The Rose Labyrinth“)

Die Engländerin Lucy King wartet dringend auf ein Spenderherz. Als sie es endlich bekommt, verändert sich ihr ganzes Leben. Sie verliebt sich in ihren Arzt Dr. Alex Stafford und wird so in dessen Familiengeschichte hineingezogen. Seit 17 Generationen hütet die Familie alte Pergamentpapiere und einen Schlüssel. Niemand weiß mehr, was das zu bedeuten hat.

Alex‘ Bruder Will war dem Familiengeheimnis auf der Spur, kam aber bei einem Unfall ums Leben, bevor er seinem Bruder alles erzählen konnte. Alex glaubt jedoch nicht, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat, und im Laufe der Ereignisse wird er Klarheit bekommen.

Lucy und Alex begeben sich gemeinsam mit einem Freund und einem Cousin aus Amerika auf die Suche nach dem, was Will herausgefunden hat. Sie stoßen dabei auf das Kirchen-Labyrinth der Kathedrale von Chartres. Was verbindet die Kirche mit dem Schlüssel und dem Pergament?

Schon bald stellen Lucy und Alex fest, dass sie nicht die Einzigen auf dieser Suche sind. Eine Gruppe christlicher Extremisten schreckt vor nichts zurück, um an die Lösung zu kommen.

Titania Hardy hat in diesem Roman, der jeweils eine Prise Mystik, Abenteuer und Enthüllung enthält, eine schöne Geschichte erzählt, die zeitlich stark gestreckt ist. Während es bei ähnlichen Romanen oft so ist, dass in einem Roman zwei oder drei Tage hinter 500 Seiten stecken, entwickeln sich ihre Figuren langsam und stetig. Es vergehen Monate, bis Lucy und ihre Freunde das Familiengeheimnis lüften können.

Leider bleibt es daher nicht aus, dass einige Stellen als langatmig empfunden werden könnten. Was auch immer wieder die aufkommende Spannung reduziert. Wer sich daran nicht stört, wird seine Freude an diesem Buch haben. Da es der erste Roman dieser Autorin ist, hat sie für die kommenden Bücher noch jede Menge Entwicklungspotenzial.

schmetterling3

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