Sprich nicht mit Fremden

von Amanda Kyle Williams (Titel der Originalausgabe: „Don’t Talk to Strangers“)

Eine vermisste Schülerin wird tot in einem Wald gefunden. Jedoch nicht alleine. Am Fundort liegen wohl schon seit Jahrzehnten die Überreste eines Mädchens. Sheriff Meltzer kann sich das nicht erklären und bekommt Hilfe von der Profilerin Keye Street.

Jedoch ist der Ort Whisper Fremden gegenüber nicht gerade aufgeschlossen, was Keye schnell zu spüren bekommt. Trotz aller Widerstände beginnt sie, ein Profil des Täters zu entwerfen. Der Täter ist ein Beobachter, der erst, wenn er sich sicher ist, zuschlägt. Bevor die Mädchen einen furchtbaren Tod starben, waren sie Monate in seiner Gewalt.

Als erneut ein Mädchen verschwindet, wächst der Druck auf Polizei und Profilerin. Das Böse hat wieder zugeschlagen. Wird das Mädchen gerettet werden können, und wer ist der wahre Täter?

Das Buch beginnt langsam, und der Leser bekommt einige Informationen zu den Figuren und ihrer Umgebung. Erst im letzten Drittel kommt die Geschichte in Fahrt und endet anders als gedacht. Amanda Kyle Williams hat das Denken der Menschen von Whisper mit all seinen Facetten dargestellt. Sie zeigt damit, dass ein Mörder auch in einem kleinen Ort unerkannt unter den Menschen leben kann.

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