Wer Blut vergießt

von Deborah Crombie (Titel der Originalausgabe: „The Sound of Broken Glass“)

Ein neuer Fall für Detective Inspector Gemma James und Detective Sergeant Melody Talbot. Ein Rechtsanwalt wird nackt und gefesselt in einem Hotelbett aufgefunden. Gab es hier ein Spielchen mit Todesfolge oder ist es Mord? Es bleibt nicht bei der einen Leiche, denn schon bald kommt ein weiterer Anwalt zu Tode. Bestehen hier Verbindungen?

Der Gitarrist Andy gerät bei einem Auftritt in eine kleinere Prügelei, bei der sein Gegenüber eine blutende Nase zurückbehält und verschwindet. Auch das erste Opfer war zu dieser Zeit anwesend. Hat dieser Vorfall etwas mit dem ersten Mord zu tun? Für die Zeit des zweiten Mordes hat Andy ein Alibi. Und doch scheint es eine Verbindung zu geben. Superintendent Duncan Kincaid unterstützt seine Frau Gemma bei diesem Fall, da er den Manager von Andy kennt und so inoffiziell mit Andy sprechen kann.

Wie der Leser im Laufe des Buches erfährt, hatte Andy keine einfache Kindheit. In welchem Zusammenhang diese Vergangenheit mit den Morden steht, kommt häppchenweise ans Licht. Crombie schafft es, den Leser genau wie Gemma und Melody im Dunkeln zu lassen. Ein guter Roman, der aufzeigt, wie weit die Vergangenheit Einfluss auf die Gegenwart haben kann. Fans sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

3 von 5 Schmetterlingen
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