Eine Zugfahrt ins Glück

von Miranda J. Fox

Mit 25 Jahren und einem von der Mutter gewollten Jurastudium kehrt Sophia ihrem Elternhaus den Rücken. Sie will in Berlin als Sekretärin arbeiten. Mehrere Stunden Zugfahrt liegen vor ihr, doch ihr Platz ist durch einen Buchungsfehler doppelt vergeben worden. Nur in dem Abteil eines Geschäftsmannes, welches er eigentlich für sich alleine gebucht hatte, findet sie noch einen Platz.

Dieser Geschäftsmann ist jedoch alles andere als freundlich, und so werden die Stunden bis Berlin von Wortgefechten und Spannungen zwischen beiden bestimmt. Endlich ist Berlin erreicht und Sophia diesen schrecklichen Kerl los. Jetzt kann sie sich endlich auf ihr Bewerbungsgespräch freuen.

Doch ausgerechnet dieser arrogante Typ aus dem Zug ist der Juniorchef der Firma, bei der sie sich beworben hat. Das kann ja heiter werden…

„Eine Zugfahrt ins Glück“ ist eine Geschichte, die ohne Tiefgang auskommt. Selbst die Hauptfiguren Sophia und Luca bleiben blass. Das Strickmuster „Frau trifft Mann – beide können sich nicht leiden – finden dann doch zusammen – Happy End“ hat die Autorin genau eingehalten. Wären nicht die guten Wortwechsel zwischen Sophia und Luca sowie der Einblick in Sophias Gedankenkarussell – es wäre fraglich, ob ich das Buch bis zu Ende gelesen hätte.

2 von 5 Schmetterlingen
2 von 5 Schmetterlingen
Advertisements