Tirolertod

von Lena Avanzini

Die Rentnerin Valentina denkt darüber nach, einen Krimi zu schreiben. Beim gemeinsamen Handarbeiten mit ihren Freundinnen Marion und Anna kommt dies zur Sprache. Gemeinsam diskutieren sie, wer Mordopfer werden könnte. Valentina macht sich Notizen.

Dann geschieht tatsächlich ein Mord. Genau wie er von Valentina geschrieben wurde. Sie ist schockiert, denn es kann nur eine ihrer Freundinnen gewesen sein – wer sonst wüsste davon. Doch es gibt noch weitere Menschen, denen der Tod des Opfers sehr gelegen kommt.

Durch Zufall lernt Valentina den pensionierten Kripochef Heisenberg kennen. Sie macht ihm schöne Augen, da sie nicht weiß, dass er nicht mehr im aktiven Dienst ist. So will sie an Informationen kommen, welche ihrer Freundinnen zu einer solchen Tat fähig sein könnte. Doch dann gibt es einen weiteren Mord.

Der Roman „Tirolertod“ liest sich leicht, der Schreibstil ist flüssig. Er kommt zwar ohne große Höhen und Tiefen aus, doch die Frage nach dem Mörder bleibt bis zum Schluss spannend. Verwicklungen und Intrigen gibt es ebenfalls zu genüge. An den Leser werden keine all zu schweren Anforderungen gestellt, so dass es eine schöne Lektüre für den Urlaub ist.

3 von 5 Schmetterlingen
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