Tod in Innsbruck

von Lena Avanzini

Vera erhält die Nachricht, dass ihre Schwester an Herzversagen gestorben ist. Im gleichen Moment erfährt sie auch, dass diese magersüchtig war. Sie versteht nicht warum und begibt sich auf Nachforschungen, was ihre Schwester in die Magersucht getrieben haben könnte.

Ihre Schwester war eine talentierte Klavierspielerin und wurde vom berühmten Prof. Sergej Sofronsky unterrichtet. Kann er Vera weiterhelfen? Irgendwas stimmt nicht an dieser Musikschule, da ist sich Vera sicher.

Kripochef Heisenberg steht kurz vor seiner Pensionierung. Da werden Leichenteile entdeckt. Doch bei diesen Teilen bleibt es nicht. Es werden noch zwei Männer- und eine Frauenleiche gefunden. Alle weisen auf ihrer Haut merkwürdige Muster oder Zeichen als Tätowierung auf. Die Polizei ist ratlos. Es ist ausgerechnet Vera, zu der die Spuren führen.

Lena Avanzini hat ihren ganz eigenen Schreibstil. Der rote Faden ist Vera mit ihrer Suche nach der Wahrheit. Heisenberg und seine Mitarbeiter setzten währenddessen alle Puzzle-Teile langsam zusammen. Doch kaum glauben Polizei und Leser zu wissen, wer hinter den Morden steckt und was sein Motiv sein könnte, bringt die Autorin neue Spuren und Fährten ins Spiel. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Der Leser erhält auch Einblicke in die Gedankenwelt des Täters. Aus seiner Sicht sind seine Taten nachvollziehbar und richtig. Er will sein Werk vollenden, koste es, was es wolle.

3 von 5 Schmetterlingen
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