River

von Donna Milner (Originaltitel: „After River“)

Natalie hat seit 34 Jahren so gut wie keinen Kontakt zu ihrer Familie. Eines Tages ruft ihr Bruder Boyer an. Ihre Mutter liege im Sterben. Via Greyhound-Bus macht sich Natalie auf die stundenlange Fahrt zurück. Zurück auf die Farm ihrer Kindheit. Zurück zu einer Vergangenheit mit all ihren Erinnerungen und damit auch zurück zu River. Im Sommer 1966 kam River auf die Farm. Er wurde in das Farm- und Familienleben gut aufgenommen. Doch schon zwei Jahre später würde sich alles ändern.

Es ist ein gefühlvoller, sensibler Roman, der zum größten Teil von Natalie aus der „Ich-Perspektive“ erzählt ist. Der Leser taucht so vollkommen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein. Ihre Sicht auf die Vergangenheit und deren Verwobenheit mit der Gegenwart lassen förmlich einen Film vor den Augen des Lesers ablaufen.

Donna Milner ist eine gute Geschichte gelungen. Das Buch liest sich flüssig, und ein Geschehnis folgt auf das nächste – mit all den daraus entstehenden Folgen. Mehr kann, ohne zu spoilern, hier nicht geschrieben werden. Für mich ist es einer der besten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

5 von 5 Schmetterlingen
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