Ahoi Polaroid – Ploteks sechster Fall

von Sobo Swobodnik

Paul Plotek und sein Kumpel Vinzi begeben sich auf eine Reise mit dem Hurtigruten-Schiff Richtung Nordkap. Doch von erholsamen Urlaubsstunden kann kaum die Rede sein.

Bereits während ihrer Hinfahrt zum Schiff im Nachtzug gibt es eine Leiche. Dann verschwinden während der Schifffahrt mehrere Passagiere. Plotek und Vinzi begeben sich auf Nachforschungen, um herauszufinden, was hier gespielt wird.

Ihnen werden Polariod-Fotos zugespielt, deren Anblicke nichts für schwache Nerven sind. Was verbindet die Opfer miteinander, und was haben Plotek und Vinzi mit all dem zu tun? Die beiden sind ratlos.

Was, wenn ein Mord auf einem Schiff passiert? Der Täter befindet sich an Bord. Jedoch sind alle Mitreisenden von Plotek und Vinzi etwas merkwürdig, und so könnte jeder von ihnen hinter den Morden stecken. Aber auch Plotek und Vinzi haben ihre Macken.

Die Eigenheiten einer jeden Figur werden vom Autor genau beschrieben, und der Leser dürfte in der ein oder anderen Figur Bekannte, Freunde oder auch sich selbst wiedererkennen. Mit viel Wortwitz wird die Geschichte aufgelockert, dazu tragen insbesondere Plotek und seine Gedankengänge bei.

Es ist ein ruhiger, witziger Kriminalroman, was auch dem guten Schreibstil von Sobo Swobodnik zu verdanken ist. Und er beweist: Auch Krimis können lustig sein – ok, abgesehen von den Motiven auf den Polaroids und einigen nicht ganz so schönen Szenen.

3 von 5 Schmetterlingen
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