ZORN – Vom Lieben und Sterben

von Stephan Ludwig

rezension

Innerhalb einer Woche werden zwei Jugendliche aus derselben Clique ermordet. Die Hauptkommissare Zorn und Schröder stehen vor einem Rätsel. Und die Zeit arbeitet gegen sie, denn ein weiterer Mord steht kurz bevor.

Claudius Zorn und „der dicke Schröder“ sind zurück. Es ist der zweite Fall, den sich Autor Stephan Ludwig für die beiden erdacht hat. Es wird kein leichter Fall werden, soviel ist bald klar.

Lange tappen die Ermittler im Dunkeln, und es scheint fast so, als dass der Täter sie an der Nase herumführt. In seine verquere Gedankenwelt erhält der Leser immer mal wieder Einsicht. Dieser Fall verlangt einiges von Zorn und Schröder. Auflockerung bringt wieder der Einblick in Zorns Gedankenwelt.

Der Autor macht es dem Leser leicht, Zorn und Schröder auf der Suche nach Täter und Motiv zu begleiten. Ein durchgängiger Spannungsbogen sorgt für das gewisse Kribbeln während des Lesens. Die beiden Charaktere Zorn und Schröder sind auch diesmal gut ausgearbeitet. Man muss beide einfach liebhaben. Jeder ist auf seine ganz spezielle Art eine besondere Figur. Sie brauchen einander und sie ergänzen sich – egal ob im Beruf oder privat. Ohne den jeweils anderen wären die Bücher wahrscheinlich nur halb so gut.

Auch in diesem Roman haben die Protagonisten mit dem Wetter zu kämpfen. Während es einige Zeit zuvor im Fall „Tod und Regen“ fast nur geregnet hat, brennt nun die Sommersonne erbarmungslos herunter. So bekommt der Begriff einer heißen Spur glatt eine weitere Bedeutung.

Auch hier habe ich die Verfilmung bereits vor dem Buch gesehen. Beide Werke sind gut, und obwohl ich die Geschichte kannte, war das Buch spannend bis zum Schluss.

4 von 5 Schmetterlingen
4 von 5 Schmetterlingen

Verlag: FISCHER Taschenbuch Verlag
Seiten: 368
6. Auflage: 9. Oktober 2012
ISBN: 9783596195077

Von der Reihe bereits gelesen:
– ZORN – Tod und Regen

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