Brixton Hill

von Zoë Beck

rezension

An einem ganz gewöhnlichen Tag betritt Em ein Hochhaus in London, um eine Freundin zu besuchen. Doch dann fallen die Klimaanlage und der Strom aus. Plötzlich tritt aus den Belüftungsschächten Rauch. Niemand kann fliehen, da alle Ausgänge verriegelt sind. Ems Freundin gerät in Panik und will nur noch raus. Nachdem sie es geschafft hat, ein Fenster zu zertrümmern, springt sie – aus dem 15. Stock. Em gerät unter Verdacht, hinter dieser Sache zu stecken.

Autorin Zoë Beck lässt den Leser an Ems Suche nach der Wahrheit teilhaben. Immer mehr merkwürdige Dinge geschehen. Dann kommt Em hinter Geheimnisse, die nicht nur ihr Leben verändern.

Man kann der Geschichte gut folgen. Die Hauptfigur Em kommt emotional beim Leser an. Dagegen sind die weiteren Charaktere etwas blass, zu einigen fand ich keinen Zugang. Es ist ein spannender Roman, dessen Auflösung so manchen Leser überraschen dürfte. Das Finale ist am Schluss etwas komprimiert und auf das Wesentliche reduziert, im Vergleich zum Rest des Buches. Der Geschichte schadet das jedoch nicht. Es gibt einfach nichts mehr zu erzählen.

Das Buch ist gut lesbar. Während der Leser Em auf ihrer Suche begleitet, rattern im Hinterkopf die Überlegungen, wer der wahre Täter sein könnte. Durch einige Wendungen in der Geschichte gibt es immer wieder andere Figuren, welche hinter all den Geschehnissen stecken könnten. So bleibt die Spannung stets hoch, und man möchte das Buch nur ungern weglegen.

Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl: 384
Ausgabe: Originalausgabe 01/2014
ISBN: 978-3-453-41042-8

4 von 5 Schmetterlingen
4 von 5 Schmetterlingen

 

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