Selmas Zeichen

von Amaryllis Sommerer

rezension

Selma ist mit ihrem Leben zufrieden. Sie hat endlich eine Wohnung gefunden, in der sie auch ihre Praxis einrichten kann. Sie spürt, hier will sie leben und als Ärztin ihre Patienten behandeln. Doch ein dunkler Schatten beginnt sich über ihr Glück zu legen. Ihr Nachbar entpuppt sich als Stalker, und schon bald gerät Selmas Leben aus den Fugen.

Es beginnt mit Blumen vor der Tür und endet in einem spannenden Finale. „Selmas Zeichen“ ist ein geniales Buch. Es ist aus zwei Sichtweisen geschrieben. Während der Leser einerseits von der Hilflosigkeit und Angst Selmas gepackt wird, taucht man immer wieder in die verwirrten und kranken Gedanken ihres Stalkers.

Die Autorin schafft es, dass sich die Leser in beide Figuren hineindenken können. Die Emotionen kommen förmlich aus dem Buch und nehmen einen mit. Ein guter Schreibstil und ein immer straffer werdender Spannungsbogen lassen einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt keine Längen während des Lesens, die Seiten fliegen nur so dahin.

Für mich ist es definitiv eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Von Seite zu Seite kribbelte die Gänsehaut mehr. Ein Psychothriller, der diesen Namen verdient.

Verlag: Milena Verlag 2008
Seitenzahl: 200
Auflage
ISBN: 978-3-85286-168-5

5 von 5 Schmetterlingen
5 von 5 Schmetterlingen

 

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