H2O – Das Sterben beginnt

von Ivo Pala

rezension

Im Bayerischen Wald verseuchen Terroristen ein Trinkwasserreservoir. Bald steht fest, dass hoch radioaktiver Atommüll das Wasser kontaminiert hat. Panik befällt die Bevölkerung. Julian Berg, Terrorabwehr, und Dr. Alexander Kehlhausen, Bundesamt für Strahlenschutz, versuchen herauszufinden, wer hinter all dem steckt.

Es ist ein allzu realistisches Szenario, welches Ivo Pala in seinem Roman zeichnet. Verseuchtes Wasser hat eine größtmögliche Reichweite bei kleinem Aufwand. Umso wichtiger ist es, dass Berg, Kehlhausen und ihr Team schnellstmöglich die Verursacher finden. „H2O – Das Sterben beginnt“ ist von Beginn an spannend und kann sich bis zum großen Finale noch weiter steigern.

Durch gut ausgearbeitete Figuren und Szenarien erreicht die Geschichte den Leser auch emotional. Mit Herzklopfen begleitet man die Ermittler bei ihren Einsätzen und mit Ärger das Verhalten der Mächtigen in unserem Staat.

Das Buch liest sich sehr gut und ist auch viel zu schnell ausgelesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Was der Leser nicht erwarten sollte sind Einblicke in die Erlebnisse und die Panik der Bevölkerung. Es geht in der Geschichte um die Lösung des Falles und um die Ermittlungen, nicht um einzelne Schicksale. Doch das stört die Geschichte nicht.

Dieses Buch ist so gut gemacht, dass ich, selbst nachdem es ausgelesen war, im Kopf immer noch dort war. Kopfkino vom Feinsten.

Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 448
1. Auflage Originalausgabe Juli 2014
ISBN: 978-3-442-38293-4

5 von 5 Schmetterlingen
5 von 5 Schmetterlingen

 

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