Jägerin des verlorenen Schätzchens

von Susan Mallery (Originaltitel: „Dream Bride“ / Übersetzung: Jana Mareike von Bergner)

rezension

In der Familie von Chloe Wright gibt es die Tradition, am Abend des 25. Geburtstages mit dem alten Nachthemd einer Vorfahrin bekleidet schlafen zu gehen. Im Traum würde der zukünftige Ehemann erscheinen. Chloe glaubt nicht daran, ist aber neugierig und zieht das Nachthemd an. Sie träumt, und bereits am nächsten Tag lernt sie ihn durch Zufall kennen. Doch dieser ist nur kurz in der Stadt und eigentlich nicht der Typ für eine feste Beziehung.

Dieses Buch bietet eine emotionale Achterbahnfahrt. Chloe und ihr „Traummann“ Arizona Smith spüren, dass der jeweils andere für ihn der perfekte Partner ist. Trotzdem lassen sie ihre Gefühle füreinander anfangs nicht zu. Erfahrungen aus der Vergangenheit verhindern eine Annäherung. Nur wenn diese überwunden werden, besteht eine Chance auf ein Leben zu zweit.

Es ist eine wunderbare Geschichte, welche die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Als Leser möchte man an bestimmten Stellen die Figuren förmlich an die Hand nehmen und sie zusammenführen. Doch Chloe und Arizona stehen sich immer wieder selbst im Weg. Dabei scheinen die Gefühle beider direkt aus dem Buch auf den Leser zuzuströmen.

Autorin Susan Mallery hat wunderbare Figuren geschaffen. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt. Diese sind dem Leser fast ebenso nah, wie die beiden Hauptfiguren. In dieser Geschichte findet der Leser alles, was in einen guten Roman dieses Genres gehört. Es kommt mir fast vor, als hätte ich kein Buch gelesen, sondern einen Film gesehen. Es war ein perfektes Kopfkino.

Verlag: MIRA Taschenbücher
Seitenzahl: 304
Deutsche Erstveröffentlichung 2014
ISBN: 978-3-95649-052-1

5 von 5 Schmetterlingen
5 von 5 Schmetterlingen

 

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