Schwein gehabt

Ein Münsterland-Krimi
von Michael Bresser / Martin Springenberg

rezension

Durch eine überraschende Erbschaft landet der Prokurist Dieter Nannen auf einem Bauernhof in der Münsterländer Pampa. Reich wird er durch diese Erbschaft jedoch nicht. Der gesamte Viehbestand besteht aus einem Schwein und mehreren Kaninchen. Da Nannen gerade seine Arbeit verloren hat, überlegt er nun, wie es weitergehen soll. Wie wäre es als Privatdetektiv – das kann so schwer nicht sein, glaubt Nannen. Ob er sich da mal nicht irrt.

„Schwein gehabt“ ist ein witziger Krimi mit schwarzem Humor. Auf der Rückseite des Buches steht „Privatdetektiv Dieter Nannens erster Fall“. Das ist insoweit richtig, dass es der erste Roman mit Nannen als Detektiv ist. Es ist das zweite Buch in der Dieter-Nannen-Reihe. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, um der Geschichte zu folgen.

Mit seinem speziellen Humor dürfte das Buch nicht jedem Leser gefallen. Aus der „Ich-Perspektive“ von Nannen erzählt, machte es mir Spaß, der Geschichte zu folgen. Allerdings ist der Roman gemütliche, leichte Kost. Die große Spannung sollte ein Leser hier nicht erwarten. Zwar ist das Buch nicht langweilig, aber es hätte mehr fesseln können. Manches Geschehnis war vorhersehbar, und so gab es kaum Überraschungsmomente.

Den Autoren Bresser und Springenberg ist ein gutes Buch gelungen. Die Geschichte ist abgeschlossen und die Hauptfigur Dieter Nannen hat noch Potenzial, sich in den folgenden Bänden zu entwickeln. Ein leichter Krimi für zwischendurch wartet auf seine Leser.

Verlag: Ullstein Taschenbuch
Seitenzahl: 224
5. Auflage 2012
ISBN: 978-3-548-26256-7

3 von 5 Schmetterlingen
3 von 5 Schmetterlingen

 

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