Das Blumenorakel

von Petra Durst-Benning

rezension

1871 beginnt die junge Flora eine Ausbildung zur Blumenbinderin in Baden-Baden. Sie lebt und arbeitet bei Familie Sonnenschein. Der Sohn Friedrich verliebt sich in Flora, und schon bald heiraten die beiden. Flora baut den Blumenladen aus und hat damit Erfolg. Eine Begegnung wird jedoch alles auf den Kopf stellen.

Autorin Petra Durst-Benning versteht es, Orte und Personen aus dieser Zeit dem Leser nahe zu bringen. Floras Leben als Tochter von Samenhändlern war eigentlich vorgegeben. Doch sie schafft es, sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Aber ihr Leben verläuft dann doch anders als gedacht, und ob es wieder in Ordnung kommt, ist fraglich.

Leider haben mich die Figuren nicht in ihren Bann gezogen. Ich bekam einfach keinen Zugang zu ihnen. Teilweise fand ich sie nur oberflächlich dargestellt, da fehlte irgendwie etwas. Besonders spannend fand ich die Geschichte zwar nicht, aber sie ist geeignet, um ruhige Lesestunden zu verbringen und in die damalige Zeit einzutauchen.

„Das Blumenorakel“ ist der Folgeroman von „Die Samenhändlerin“, in dem es um Floras Eltern geht. All zu viel wird jedoch nicht verraten, so können beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden.

Ein entspannendes Buch mit einigen tragischen Momenten erwartet den Leser. Wer besseren Kontakt zu den Figuren bekommt als ich, dem könnte die Geschichte sogar noch mehr gefallen.

Verlag: List Verlag
Seitenzahl: 413
2. Auflage 2008
ISBN: 978-3-471-77355-0

3 von 5 Schmetterlingen
3 von 5 Schmetterlingen

 

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