Die Sturmschwester

von Lucinda Riley (Originaltitel: „The Storm Sister“ / Übersetzung: Sonja Hauser)

Das Leben von Ally d’Aplièse könnte einfach nicht besser verlaufen. Als Profi-Seglerin hat sie einen Erfolg nach dem anderen und ist glücklich mit einem Seglerkollegen liiert. Aber dann stirbt ihr Adoptiv-Vater Pa Salt. Wie ihre ebenfalls adoptierten Schwestern hat der Vater Hinweise auf ihre Herkunft hinterlassen. Nach einer Tragödie begibt sich Ally auf die Suche nach ihrer Herkunft, die sie bis nach Norwegen führen wird.

Zu Beginn des Buches lernt der Leser Ally und ihr aktuelles Leben ausführlich kennen. Dann taucht Ally in ihre Familiengeschichte ein, die im 19. Jahrhundert in Norwegen beginnt. Ein Stammbaum zu Beginn des Buches hilft, die Übersicht über die Familienmitglieder zu behalten.

Dank dieses Buches lernt Ally die Ereignisse um einen norwegischen Komponisten kennen, die wohl in irgendeiner Weise auch mit ihrer Familie zu tun haben müssen. Die Figuren der Gegenwart und Vergangenheit sind gut ausgearbeitet. Der historische Teil zieht sich an einigen Stellen etwas in die Länge, was leider etwas die Spannung aus der Geschichte nimmt.

Zwar hat diese Geschichte einige Schwächen, aber die stören beim Lesen nicht großartig. So wird beispielsweise der Krieg von 1914 – 1918 als Erster Weltkrieg bezeichnet, obwohl es noch gar keinen zweiten gab und eigentlich vom „großen Krieg“ gesprochen werden müsste.

Der Roman liest sich gut und die Geschichte passt übergangslos zu Teil 1 – Die sieben Schwestern. Es gibt keine Logik- oder sonstigen Fehler. „Die Sturmschwester“ ist ein gutes Buch. Auch wenn es der zweite Teil einer Reihe ist, kann das Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Die Geschichte um die Schwestern bietet noch Entwicklungspotential.

Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 576
2. Auflage Taschenbuchausgabe Mai 2017
ISBN: 978-3-442-48624-3

3 von 5 Schmetterlingen
3 von 5 Schmetterlingen

Bereits gelesen:
» Die sieben Schwestern

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