Projekt Epilog

von Peter Georgas-Frey

ACHTUNG: Dieser Roman ist der dritte Teil einer Reihe um die Aurumer und enthält Spoiler!

20180731 cover epilogAls die Aurumer nach Hause zurückkehrten, blieben zwei von ihnen zurück. Mit einer Rettungsaktion wollten die anderen Aurumer diese zurück auf den Heimatplaneten bringen. Doch dies misslang. Zwei Jahre nach den Ereignissen will der „Club of Berlin“ die Herrschaft über die Erde. Außerdem wollen die Mitglieder beweisen, dass die Menschheit nicht auf die Aurumer angewiesen ist, wenn es um den technischen Fortschritt geht.

„Projekt Epilog“ ist ein gelungenes Ende der Aurumer-Reihe. Welche Organisation kommt an die Macht und füllt die Lücke aus, die die Außerirdischen hinterlassen haben, und welche Absichten verfolgen sie damit? Apate, Karl, Dana und ihre Helfer geraten wieder in große Gefahren, und oft entgehen sie nur knapp dem Tod.

Die aktuelle technische Entwicklung und was der Mensch damit anfängt, wird gut dargestellt. Diese Entwicklung ist keine Zukunftsgeschichte, denn all die erwähnten Errungenschaften gibt es schon oder sind in der Planung. Wie leicht sich Menschen beeinflussen lassen wird in der Geschichte auch deutlich. Gedankenspiele wie „Was kann man noch glauben?“ oder „Kann das wirklich sein?“ geben dem Roman beim Lesen das gewisse Etwas.

Die Figuren sind gut dargestellt und erreichen den Leser, auch wenn sie nicht mehr groß weiterentwickelt wurden. Das war für den Fortgang der Geschichte allerdings auch nicht notwendig. Die Charaktere waren durch die anderen beiden Teile bereits ausgereift.

Der dritte Teil der Aurumer-Reihe ist spannend und gut geschrieben. Allerdings wird der Lesefluss etwas getrübt, wofür der Autor und seine Erzählweise jedoch nichts können. Das Lektorat hat leider keine besonders gute Arbeit geleistet. Ich bin nicht empfindlich, was Fehler in Büchern angeht, welche nicht aus einem großen Verlag kommen. In diesem Fall sollte der Roman jedoch noch einmal sorgfältig lektoriert werden. Immerhin zahlen die Selfpublisher gutes Geld und sollten dafür auch eine gute Leistung erhalten.

Alle drei Romane der Reihe regen den Leser auch zum Nachdenken an. Automatisch wird während des Lesens nach Parallelen zur heutigen Zeit gezogen. Ich kann daher nicht nur dieses Buch, sondern auch die ganze Reihe empfehlen. Mein Favorit ist „Die Rückkehr“.

Ich danke dem Autor Peter Georgas-Frey für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Der Roman hat 423 Seiten (ISBN: 9781983259647) und ist über die bekannten Online-Plattformen zu beziehen.

Bereits gelesen:
» Die Heimkehr
» Die Rückkehr

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