Die verlorene Handschrift

von Gustav Freytag

20180727 rezension

Professor Werner und sein Freund Doktor Hahn wollen sich auf die Suche nach der verlorenen Handschrift des Tacitus machen und reisen zu dem ehemaligen Kloster Rossau. Dort lernt Professor Werner die Tochter des Landwirtes, der sich um das Gut kümmert, kennen und lieben. Die Suche nach der Handschrift gerät in den Hintergrund.

Autor Gustav Freytag hat das Buch im Jahre 1861 veröffentlicht. Es ist ganz im Stile dieser Zeit geschrieben und liest sich für heutige Lesegewohnheiten etwas schwer. Dies macht jedoch auch den Reiz des Buches aus. Doch das ist auch schon einer der wenigen Pluspunkte. Viel zu bieten hat die Geschichte leider nicht.

Statt einer Geschichte, in der zwei Protagonisten auf der Suche nach einer Handschrift einiges erleben, muss sich der Leser mit vielen Nebenhandlungen und Abschweifungen auseinandersetzen. Was dazu führt, dass der Roman sich für mich als langatmig und langweilig darstellt. Alleine der Einblick in die von Freytag beschriebene Gesellschaft kann als interessant bezeichnet werden.

Mich hat das Buch auf weiten Strecken enttäuscht. Es mag seine Liebhaber haben, denn es ist mal eine Abwechslung, einen Roman ganz im Schreibstile seiner damaligen Zeit zu lesen. Spannung und einen echten roten Faden habe ich vermisst.

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1979 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 738 Seiten
ASIN: B019MRCT78

2 von 5 Schmetterlingen
2 von 5 Schmetterlingen

 

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