Die TodesApp

von Marcus Hünnebeck

20180727 rezension
Robert Drosten und Lukas Sommer haben es mit seltsamen Mordfällen zu tun. Die ermordeten Frauen werden an verlassenen Orten gefunden. Bei ihnen allen sind die Handys und Laptops verschwunden, denn der Mörder möchte keine Spuren hinterlassen.

Der Tod kommt über eine App, Dies wird den Ermittlern schnell klar, trotzdem dauert es seine Zeit, bis es die erste Spur zum Mörder gibt. Die Spannung steigert sich bis zum Finale, besonders viele Wendungen erwarten den Leser jedoch nicht. Zusammen mit Drosten und Sommer kommt der Leser dem Mörder immer näher. Zwischendurch gibt es Einblicke in dessen Vergangenheit und dadurch Stück für Stück auch Hinweise auf sein Mordmotiv.

Der gute Schreibstil sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahin fliegen und das Buch bereits an einem Nachmittag gelesen ist. Die Geschichte nimmt den Leser mit in eine realistische Szenerie. Jederzeit könnte ein Verbrecher genau so zuschlagen. Dabei kommt der Roman ohne große und ausführliche Beschreibung der Gewalttaten aus. Wie grausam sie genau sind, ist der Fantasie des Lesers überlassen.

„Die TodesApp“ ist ein Band aus der Reihe mit Robert Drosten und Lukas Sommer. Da der Fall abgeschlossen ist, kann das Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2.307 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 327 Seiten
ASIN: B07L36SMRH

4 von 5 Schmetterlingen
4 von 5 Schmetterlingen

Bereits gelesen:
» Blut und Zorn

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