Bangkok Rhapsody

von Thomas Einsingbach

20190310 rhapsody
© mitteldeutscher verlag

Der ehemalige FBI-Agent William LaRouche soll sich in Bangkok auf die Suche nach Larry Mazzini machen. Dieser ist ein Folter-Experte und Massenmörder, dem es immer wieder gelingt, seiner Verhaftung zu entgehen. Durch sein Wissen weckt er bei mächtigen Personen das Interesse und findet immer wieder Unterstützer.

Dieser Roman ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Rhapsody, denn viele Nebenstränge vervollständigen die Handlung. Jeder Strang wird gebraucht, um eine spannende Geschichte zu ergeben.

Autor Thomas Einsingbach hat einen Thriller geschaffen, der dem Leser kein brutales Kopfkino mit Abscheu und Gänsehaut bietet. Der Roman beginnt ruhig, und eine angenehme Erzählweise wird bis zum Schluss beibehalten. Zu Anfang hat man das Gefühl, einen Roman und keinen Thriller in Händen zu halten.

Die Wendung kommt nach und nach „durch die Hintertür“. Es entsteht eine immer stärker werdende subtile Spannung, und den Leser erfasst eine innere Unruhe. Die Morde sind zwar kalt und brutal ausgeführt, aber der Autor überlässt es der Fantasie des Lesers, was dieser mit den kurzen Beschreibungen daraus macht.

Ein großer Teil der Handlung befasst sich mit William LaRouches Vergangenheit und wie er in der Gegenwart versucht, damit klar zu kommen. Nach und nach erfährt der Leser viel über ihn und sein Leben. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben und ausgearbeitet. Das Buch liest sich gut und schnell. Es eignet sich für Thriller-Fans, die den Nervenkitzel ohne literweise Blutvergießen bevorzugen.

„Bangkok Rhapsody“ ist der Auftakt einer Reihe um William LaRouche.

Ich danke der mdv Mitteldeutscher Verlag GmbH für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Der Roman von Thomas Einsingbach hat 376 Seiten (ISBN: 978-3-95462-709-7) und ist über die bekannten Online-Plattformen und den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

4 von 5 Schmetterlingen
4 von 5 Schmetterlingen