Werbers Leiden – Berichte von der vordersten Headline

von Günter Stein mit Zeichnungen von Klaus Puth

20180727 rezension„Dieses Buch ist für alle, die als Werbetexter Karriere machen möchten und aus erster Hand wissen wollen, was außer einer Karriere alles auf sie zukommen kann, bzw. ob es nicht besser ist, stattdessen den Roman des Jahrhunderts zu schreiben“ (Rückseitentext)

Der Rückseitentext bringt den Inhalt dieses kleinen Büchleins genau auf den Punkt. Es spielt die Varianten des Arbeitslebens eines Texters – der allerdings nie einen Namen erhält – durch, mit all seinen Höhen und Tiefen.

Leider wird die Geschichte schnell langweilig und eintönig. Ich musste mich teilweise zwingen, weiterzulesen. Daran konnten auch die guten Zeichnungen von Klaus Puth nichts ändern. Vielleicht muss man aus der Branche kommen oder sie gut kennen, damit man über die erzählten Begebenheiten lachen oder zumindest schmunzeln kann. Eventuell wird der ein oder andere Leser eifrig mit dem Kopf nicken und dem Autor zu 100 % beipflichten.

Nervig war allerdings auch das Hochglanzpapier der Seiten. Dadurch wurde ich beim Lesen oft von meiner Leselampe „geblendet“, und dies störte den Lesefluss nicht unerheblich. „Werbers Leiden – Berichte von der vordersten Headline“ ist Teil einer Reihe. Das Buch wird seine Fans haben, für mich war es nichts.

Verlag: Tomus Verlag
1. Auflage 1996
ISBN: 3-8231-0794-1

2 von 5 Schmetterlingen
2 von 5 Schmetterlingen

 

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