Gottesschwur

von Michael Linnemann

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© Michael Linnemann

Tom Kolt arbeitet als Agent für das Bundesamt für Verfassungsschutz. Als die Gefahr besteht, dass eine Gruppe radikaler Kreationisten einen Bombenanschlag plant, wird er in diese Gruppe eingeschleust. Doch er wird enttarnt und stellt fest, dass etwas ganz und gar falsch läuft. Die Finanzanalystin Saskia Langer hat es mit einem Aktienclub zu tun, der scheinbar eine terroristische Organisation finanziert. Sind dies die Kreationisten?

Der Buchtitel und die Inhaltsangabe weckten bei mir den Eindruck, dass es in diesem Buch um eine radikale Glaubensgemeinschaft, ihrer Weltanschauung und ihren Plan geht. Allerdings deckt sich diese Vorstellung nicht mit der Geschichte.

Diese ist recht interessant, aber es will einfach keine richtige Spannung aufkommen. Dabei kann der Roman auch nicht als langweilig bezeichnet werden. Er ist irgendetwas dazwischen, was ich nicht in Worte fassen kann.

Die Figur des Tom Kolt kommt mir zu oberflächlich vor, ihm hätte mehr Tiefe gut getan. Die Geschichte enthält einige Wendungen, allerdings ohne großen Überraschungseffekt. Es passiert einfach etwas, fertig.

Autor Michael Linnemann hat einen guten Schreibstil, und der Roman liest sich flüssig. Er kommt ohne grausame Szenen aus. „Gottesschwur“ ist insgesamt betrachtet ein gutes Buch, welches für schöne Lesestunden sorgt.

Schade ist nur, dass ich selbst eine andere Art Geschichte, in der Art von Dan Brown & Co., nach dem Lesen der Inhaltsangabe erwartet habe. Daher sollte die Inhaltsangabe meiner Meinung nach etwas angepasst werden und den Schwerpunkt der Geschichte stärker betonen.

Ich danke Autor Michael Linnemann für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Das eBook hat eine Dateigröße von 1.133 KB, ASIN: B07QR7355F

3 von 5 Schmetterlingen
3 von 5 Schmetterlingen

 

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