Im Namen der Tochter

von Andrew Holland

20180727 rezensionZu Beginn des Buches befindet sich FBI-Agent Howard Caspar nackt in einer Art Kiste. Doch erst einmal startet das Buch mit der Geschichte um Alice. Rückblicke in ihre Vergangenheit geben Aufschlüsse über ihre persönliche Entwicklung. Aber was macht Howard in der Kiste, und was hat Alice damit zu tun?

Leser, die eine Geschichte mit einem ermittelnden FBI-Agenten erwarten, werden dies in diesem Teil der Howard-Caspar-Reihe nicht finden. Geschickt verwebt Andrew Holland die Geschehnisse aus den ersten drei Teilen zu einem alles entscheidenden großen Finale.

Die Hautfigur ist Alice. Sie erzählt einem Psychiater unglaubliche Dinge, die den Leser schockieren und für Gänsehaut sorgen. Immer wieder geschehen überraschende Wendungen, und man kann gar nicht so schnell lesen, wie es die Spannung eigentlich fordert. Sie steigert sich im rasanten Tempo von Kapitel zu Kapitel. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, und das große Rätsel, wie Howard in der Kiste landet, bleibt bis zum Schluss offen.

Bei diesem Teil der Reihe ist es besonders wichtig, die drei Vorgängerteile zu kennen. Dies steigert den Spannungsbogen noch mehr, da man die Figuren kennen und lieben gelernt hat. Dadurch kann der Leser tief in das Geschehen eintauchen. Kopfkino vom Feinsten.

Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 5.463 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 238 Seiten
ASIN: B0748FHRXJ

5 von 5 Schmetterlingen
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