Gift

von Charles Atkins (Originaltitel: „The Cadaver’s Ball“ // Übersetzung: Marcel Bülles)

20180727 rezensionPeter Grainer verliert bei einem Autounfall seine schwangere Frau Beth und das ungeborene Baby. Nach einiger Zeit entschließt er sich, in seinen Beruf als Psychiater zurückzukehren. Unterstützt wird er dabei von Ed Tyson, einem alten Freund. Doch in Wahrheit bietet Ed keine Hilfe. Er möchte sich an Peter rächen, denn auch Ed war in Beth verliebt. Jetzt sieht er seine Chance gekommen.

Das Buch „Gift“ zieht sich während des Lesens von Beginn an dahin. Wirkliche Spannung kommt nicht auf. Eine eigentlich gute Geschichte verläuft sich im Sande. Allen Figuren fehlt Tiefe, und ein Verbindungsaufbau zu den Charakteren ist schwer oder war mir überhaupt nicht möglich.

Viele Nebenhandlungen und Erzählstränge werden nur angekratzt, und der Leser erfährt nie, wie diese weitergingen oder endeten. Die Erzählung ist interessant und bietet einen guten Plot. Leider hat Autor Charles Atkins nicht das Potential ausgeschöpft, welches diese Geschichte bietet. Dieser Roman dürfte seine Fans haben, meinen Geschmack hat er jedoch nicht getroffen. Ich hatte etwas anderes erwartet.

Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch
Seiten: 396
Vollständige Taschenbuchausgabe 1. Auflage Juni 2007
ISBN: 978-3-404-15687-0

2 von 5 Schmetterlingen
2 von 5 Schmetterlingen

 

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