Wer den Tod fürchtet

von James Lilliefors (Originaltitel: „The Psalmist“ // Übersetzung: Jakob Schmidt)

20180727 rezensionPastor Luke Bowers entdeckt morgens eine tote Frau in seiner Kirche. Sie wurde erschossen und in betender Haltung in eine Kirchenbank gesetzt. In ihrer Handfläche sind Zahlen eingeritzt. Zusammen mit der Ermittlerin Amy Hunter stellt der Pastor eine Verbindung zu Psalmen im Alten Testament her.

Dieser Kriminalroman zieht sich beim Lesen wie Kaugummi und ist einfach nur langweilig. Autor James Lilliefors umschreibt und beschreibt Personen und Begebenheiten so ausführlich, dass man beim Lesen schnell den Faden verlieren kann. Trotz dieser Bemühungen erreichen die Charaktere mich überhaupt nicht.

Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass es sich hier – anders, als der Klappentext dies vermuten lässt – eher um weltliche und nicht kirchliche Fälle handelt. Eine Leiche wird nur in einer Kirche von einem Pastor gefunden, und der Täter hat eine Leidenschaft für Psalme. Hauptermittlerin ist Amy Hunter, und der Pastor ist eher eine Neben-, fast eine Randfigur, die sie unterstützt.

Der Schreibstil ist an einigen Stellen stockend und eher abgehackt. Dies macht das Lesen des Textes etwas anstrengend. Der Klappentext sollte dringend geändert werden, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Dieses Buch hat mir keine Lesefreude bereitet und ist für mich ein Flop.

Verlag: LYX verlegt durch EGMONT Verlagsgesellschaft mbH
Seiten: 350
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8025-9785-5

1 von 5 Schmetterlingen
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