Das Vorzelt zur Hölle

Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte
von Tommy Krappweis

20180727 rezensionUrlaub in den 70er Jahren bedeutete für Tommy Krappweis Horror pur. Seine Eltern sind begeisterte Camper, und so geht es jeden Sommer mit einem ausgebauten VW-Bus in Richtung Süden. Jedoch nicht auf „gewöhnliche“ Campingplätze, sein Vater ist ein überzeugter Wildcamper und Tommy das absolute Gegenteil. Campen ist einfach nicht seine Welt.

Auch ich habe einen Teil meines Lebens unter Campern verbracht und kann mir daher die Eltern des Autors gut vorstellen. Camper sind ganz besondere Menschen. Mit viel Humor schildert Krappweis seine Erlebnisse. Zwischendurch lässt er auch seinen Vater zu Wort kommen. Es ist interessant zu lesen, wie unterschiedlich der kleine Tommy und sein Vater dieselben Situationen wahrgenommen haben. Fotos veranschaulichen die beschriebenen Ereignisse. Danke für diese privaten Einblicke.

Dieses Buch ist eine schöne Reise in die Vergangenheit. Die einzelnen Geschichten sind gut geschrieben, und es macht Spaß zu verfolgen, wie Autor Krappweis das Abenteuer Campingurlaub beschreibt. Durch den lockeren Schreibstil bietet sich das Buch auch als perfekte Urlaubslektüre an. Auch Camper dürften ihre Freude an den Geschichten haben. Ich empfehle „Das Vorzelt zur Hölle – Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte“ gerne weiter.

Verlag: Knaur
Seiten: 272
Originalausgabe März 2012
ISBN: 978-3-426-78476-1

4 von 5 Schmetterlingen
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