Im Kopf des Mörders – TIEFE NARBE

von Arno Strobel

20180727 rezensionOberkommissar Max Bischoff tritt seinen Dienst bei der Düsseldorfer Mordkommission an. Im Gegensatz zu seinem älteren Partner ist er offen für moderne Ermittlungsmethoden. Der erste Fall beginnt mit einem Mann, welcher verwirrt und voller Blut das Präsidium betritt. Dieser hat Gedächtnislücken, und das Blut, welches sich auf seiner Kleidung befindet, stammt von einer seit zwei Jahren vermissten Frau. Als eine Leiche am Rhein gefunden wird, bekommt der Fall eine ganz neue Richtung.

Wer spannende Thriller mag, ist bei Arno Strobel in guten Händen. Der Auftakt der Reihe um Max Bischoff ist gelungen. Auch die Mischung zwischen dem Dienstgeschehen und Bischoffs Privatleben ist gut, der Schwerpunkt liegt auf den Ermittlungen. Diese haben es in sich, sind kompliziert, und je mehr Klarheit in den Fall kommt, desto mehr neue Fragen kommen auf.

Wie es der Titel bereits aussagt, bekommt der Leser auch die kranken Gedanken des Täters mit. Jedoch liefern diese kaum einen Anhaltspunkt, wer der Täter ist. So bekommt der Leser keinen Wissensvorsprung und tappt wie die Ermittler lange Zeit im Dunkeln.

Der Auftakt zur Reihe um Max Bischoff ist durchaus gelungen. Der Fall ist abgeschlossen. Es gibt noch genug Entwicklungspotential für die Charaktere im nächsten Fall. Ich empfehle diesen Thriller gerne weiter.

Verlag: FISCHER Taschenbuch
Seiten: 368
2. Auflage Februar 2017
ISBN: 978-3-596-29616-3

4 von 5 Schmetterlingen
4 von 5 Schmetterlingen