Falsche Bilder – Echtes Geld

Der Fälschungscoup des Jahrhunderts und wer alles daran verdiente
von Stefan Koldehoff und Tobias Timm

20180727 rezensionRückentext: „Dieses Buch enthüllt, wie Wolfgang Beltracchi und seine Helfer über 25 Jahre selbst gemalte Bilder als Werke großer Meister verkaufen konnten – und wie ihnen eine Branche half, in der die Gewinnmargen so hoch sind, wie sonst nur im Waffenhandel oder bei der Prostitution“

Daneben heißt es weiter: „Liest sich wie ein Krimi“ (ARD), „Absoluter Wahnsinn“ (WDR) und „Krimikunst“ (Stern). Alle diese Zitate/Meinungen kann ich nicht nachvollziehen. Beim Kauf waren sie jedoch entscheidend dafür, dass ich mir dieses Buch überhaupt gekauft hatte.

„Falsche Bilder – Echtes Geld“ ist langweilig geschrieben und zieht sich beim Lesen wie Kaugummi, erinnert eher an ein Sachbuch als an einen Kriminalroman. Die Geschichte an sich ist vom Hintergrund her zwar spannend, aber hier war ich bei jeder noch zu lesender Seite genervter. Das Buch scheint keinem roten Faden zu folgen. Das Lesen wurde immer mehr zu einem „durch quälen“, Lesefreude kam keine auf.

Daher entschied ich mich, nachdem ich gute ¾ des Buches gelesen hatte, dieses abzubrechen. Der Einblick in die Welt des Kunsthandels ist zwar interessant gewesen, hilft aber nichts gegen die Eintönigkeit in diesem Buch. Für mich ist es ein Flop.

Verlag: Kiepenheuer & Witsch Köln
Seiten: 320
Aktualisierte Ausgabe – 1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-462-04509-3

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