Der Zwillingscode

von Margit Ruile

20210108 zwillingscode
© Loewe Verlag

Der 17-jährige Vincent ist nach der Sozialpunkteberechnung eine sogenannte Doppel-C-Seele. Mit dieser Bewertung kann er es im Leben nicht weit bringen. So kommt es, dass er heimlich mechanische Haustiere repariert. Eines Tages kommt eine geheimnisvolle alte Frau und bittet Vincent um die Reparatur ihrer Copypet-Katze. Dies ist der Anfang eines Abenteuers, welches Vincent zur Simulation führt, die eine Art virtueller Spiegel der realen Welt ist. Um die Zukunft der Menschheit zu retten, muss er in dieser Simulation einen Code finden.

„Der Zwillingscode“ ist ein Blick in die nahe Zukunft, einiges ist bekannt, doch viele Dinge sind anders. In dieser gut durchdachten Geschichte muss der junge Vincent einige Abenteuer überstehen, bevor er, seine Freunde und der Leser verstehen, was sich tatsächlich hinter der Simulation verbirgt.

Sobald man als Leser in Vincents Welt eintaucht, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Gute, geschickt platzierte Wendungen sorgen für eine ansteigende Spannung, und die Seiten fliegen nur so dahin. Die diversen Charaktere sind gut ausgearbeitet und erreichen den Leser emotional.

Autorin Margit Ruile hat durch die Nähe zu unserer Zeit und wie sich manche Dinge weiterentwickeln können eine gute Portion „Gänsehaut“ ins Buch gebracht. Ich habe es an einem Tag gelesen und wundervolles Kopfkino erlebt. Dieses Buch zeigt, dass ein Jugendbuch durchaus auch Spannung für ältere Leser bieten kann.

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Ich danke Sina Kußerow und dem Loewe-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Der Roman von Margit Ruile hat 320 Seiten (ISBN: 978-3743203242) und ist über die bekannten Online-Plattformen und den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

5 von 5 Schmetterlingen
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