Als wir vergessen waren: Zweite Nornenzeit

von Rena Koopmann

ACHTUNG: Dies ist der zweite Teil einer Reihe, die Rezension wird zwangsläufig Spoiler enthalten.

20180727 rezensionGreta lebt mittlerweile seit drei Jahren in der Vergangenheit, als sie von der Wehrmacht verpflichtet wird, ihren Dienst in Russland anzutreten. Ausgerechnet dort bekommt sie einen Hinweis auf die verlorenen Zeitreiseketten. Über eine Spur schließt sich ein Kreis, denn sie trifft auf eine Person, über die sie 2009 in einem alten Tagebuch gelesen hatte.

Dieser Teil der Nornenzeit beginnt erst einmal mit Sebastian, der immer noch seine verschwundene Freundin Anni nachtrauert und plötzlich einen Anhaltspunkt über ihr Verbleiben erhält. Erst danach erfährt der Leser, wie es Greta während des Krieges geht und was sie in dieser Zeit erlebt.

Autorin Rena Koopmann gelingt es sehr gut, Gretas Erlebnisse in Kriegszeiten wiederzugeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gretas Versuchen, an die Zeitreiseketten zu gelangen. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben mich emotional erreichen können. Während des Lesens fiebert man mit, ob es Greta und Sebastian gelingen wird, dieser Zeit zu entkommen.

Da „Als wir vergessen waren: Zweite Nornenzeit“ der zweite Teil einer Reihe ist, wird es wohl noch ein langer Weg sein, bis sie wieder aus der Vergangenheit nach Hause finden. Oder etwa doch nicht? Ein guter zweiter Teil lässt bereits jetzt auf eine schöne Fortsetzung in der Zukunft hoffen.

ASIN: B08JV8NHZL
Dateigröße: 4.284 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 380 Seiten

4 von 5 Schmetterlingen
4 von 5 Schmetterlingen

Bereits gelesen:
» Als wir verloren waren: Erste Nornenzeit