Der Skorpion

von Lisa Jackson (Originaltitel: „Left to die“ // Übersetzung: Elisabeth Hartmann)

Es herrscht Winter in Montana. Eine Mordserie erschüttert die Bewohner. Frauen werden erfroren aufgefunden. Sie sind an Bäumen gefesselt. Die Initialen ihrer Namen ergeben eine kryptische Botschaft. Da scheinbar noch Buchstaben fehlen, muss von weiteren Opfern ausgegangen werden.

Bei „Der Skorpion“ handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe. Während der Leser einerseits die Detectives Pescoli und Alvaras bei der Klärung des Falls begleitet, erlebt er andererseits mit, wie Jullian nach einem Unfall von einem Mann in eine einsame Berghütte mitgenommen wird.

Einige Zeit laufen beide Handlungsstränge nebeneinander her. Dann schließlich verbinden sie sich, und dieser Verbund gibt der Geschichte eine interessante Wendung. Während der ganzen Geschehnisse bekommt der Leser einen tiefen Einblick in das Privatleben der beiden Ermittlerinnen. Ob dieses trotz der ganzen Ereignisse so ausführlich dargestellt werden muss, ist für mich fraglich.

Die Geschichte ist gut, lässt jedoch etwas den Thrill vermissen. Ob ich, trotz des offenen Endes, die Fortsetzung lesen möchte, kann ich momentan noch nicht sagen. Es fehlt der Reiz, wissen zu wollen, wie es weitergeht.

Verlag: Genehmigte Lizenzausgabe für Weltbild GmbH & Co.K 2019 ((c) der deutschsprachigen Ausgabe 2011 by Knaur Taschenbuch
Seiten: 575
ISBN: 978-3-95973-904-7

3 von 5 Schmetterlingen
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