Die Tochter des Uhrmachers

von Kate Morton (Originaltitel: „The Clockmaker’s Daughter“ // Übersetzung: Charlotte Breuer und Norbert Möllemann

20180727 rezensionEs soll ein schöner Sommer 1862 werden, als der Künstler Edward Radclife Künstlerfreunde in sein Sommerhaus einlädt. Dann geschieht eine Tragödie, eine Frau stirbt, eine andere verschwindet. In der Gegenwart entdeckt eine junge Archivarin eine Sepia-Fotografie einer schönen Frau sowie die Zeichnung eines Hauses.

„Die Tochter des Uhrmachers“ ist eine verwirrende Geschichte, die auf verschiedene Zeitstränge verteilt ist. Wie weit diese miteinander verflochten sind, zeigt sich nach und nach. Manchmal ergibt es sich auch nur durch einen Nebensatz.

Die ständigen Wechsel von Zeiten und Orten verwirren an einigen Stellen und trüben so etwas die Lesefreude. Es gibt interessante Figuren und einige spannende Wendungen. Insgesamt kommt jedoch keine größere Spannung auf. Zwar wird das große Rätsel der Geschichte am Schluss geklärt, manch anderes jedoch bleibt offen.

Es ist ein gutes Buch, welches für entspannte Lesestunden gesorgt hat.

Verlag: DIANA-Verlag
Seiten: 608
Taschenbuchausgabe 04/2020
ISBN: 978-3-453-36059-4

3 von 5 Schmetterlingen
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