Gestra (Grenzlandgeschichten 3)

von Peter Georgas-Frey

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© Peter Georgas-Frey

Joe landet irgendwo im Nirgendwo. Beth ist eine ferne Erinnerung. Um festzustellen, wo er sich befindet, begibt sich Joe auf den Weg und landet beim „Starfield Observatory“. Er kann nicht ahnen, welches Abenteuer ihn dort erwartet.

Was bedeutet die Entdeckung im Wald, und wie sollte damit umgegangen werden? Als Leser kann man mit Joe mitfühlen, wenn nicht sogar etwas von sich selbst in ihm und seinem Verhalten entdecken. Die Nebencharaktere sind soweit ausgearbeitet, wie es für diese spannende Geschichte sein muss. Es sind Joe und seine Weiterentwicklung, welche diesen Thriller dominieren. Mich hat das Buch gepackt und nicht mehr losgelassen.

Bei „Gestra“ handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe mit Joe als ziemlich kaputter Hauptfigur. Eigentlich ist er ein Alkoholiker, doch er schafft es in diesem Roman, fast ohne seinen „Seelentröster“ auszukommen, so sehr scheinen die Erlebnisse ihn zu packen.

Nach Beendigung des Buches bleiben Fragen, wie man selbst in den Situationen gehandelt hätte. Die Ereignisse um Gestra sind abgeschlossen, aber es dürfte hoffentlich nicht meine letzte Begegnung mit Joe gewesen sein. Er bietet noch viel Potential für weitere Geschichten.

Ich danke Autor Peter Georgas-Frey für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Das Buch hat 188 Seiten (ISBN: 979-8445529248) und ist über die bekannten Online-Plattformen sowie den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

5 von 5 Schmetterlingen
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