Klabauternächte

von Dirk Karl

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© VERRAI-Verlag

Nico ist Stammkunde im Kulturcafé „Klabautermann“. Er fühlt sich bei Wirt Eddy, der Bedienung Dani und Floyd, der gerne und viel experimentiert, wohl und aufgehoben. Obwohl Nico in der Stadt ein neues Leben begonnen hat und kaum jemand weiß, wo er lebt, erhält er eines Tages merkwürdige Briefe. In die leere Nachbarwohnung nebenan ziehen merkwürdige Leute, welche Ähnlichkeiten mit verstorbenen Musikern aufweisen.

Es ist Adventszeit, als Nico die anonymen Briefe erhält. Ebenso wie der Leser weiß er nicht, wer was von ihm möchte. Es ist interessant, Nico auf seiner Suche nach der Auflösung zu begleiten. Auch, wenn er die Hauptfigur dieses Buches ist, so hat ihm aus meiner Sicht Floyd die Show gestohlen. Trotzdem hat mich keine der Charaktere richtig gepackt.

Viel Spannung gibt es nicht, die vorhandene bleibt dafür auch durchgehend auf einem guten Niveau. Zum Schmunzeln gibt es auch die eine oder andere Stelle im Buch. Wendungen geben der Geschichte einen guten Schubs in Richtung Auflösung, welche etwas speziell ist – soviel kann ich verraten. „Klabauternächte“ hat für entspannte Lesestunden gesorgt und ist daher für mich ein gutes Buch.

Ich danke dem VERRAI-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Der Roman von Dirk Karl hat 208 Seiten (ISBN: 978-3948342562) und ist über die bekannten Online-Plattformen sowie den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

3 von 5 Schmetterlingen
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