Amazonah

von Lou Bihl

20221016 cover amazonah
© Unken-Verlag

Durch eine Pressekonferenz lernen sich die Gynäkologin Anna und Minimalist Ben kennen und verlieben sich ineinander. Der aktuelle Gesundheitsminister Preuss möchte „Landesvater“ werden, seine Frau Mechthild verfolgt eigene Pläne. Eine neue Pandemie wird das Leben aller auf den Kopf stellen.

„Amazonah“ spielt in einer sehr nahen Zukunft. Die COVID-19-Pandemie aus den 20er Jahren ist Geschichte, als plötzlich „HeLiPa“ auftaucht. Gegen dieses Virus scheint COVID 19 nur die Generalprobe der Natur gewesen zu sein. Die Geschichte legt ihren Schwerpunkt auf die Beziehung der Paare und ihre Verbindungen in Zeiten der Pandemie zueinander.

Auch, wenn „Amazonah“ unter der Kategorie „Dystopie“ geführt wird, ist das Szenario realistisch geschildert und gelungen dargestellt. Zwar konnten mich nicht alle Figuren emotional erreichen, dies wurde durch die gute Darstellung vom Umgang mit einer neuen Pandemie ausgeglichen. Ein Glossar erklärt die vorkommenden Fachbegriffe und macht die entsprechenden Situationen verständlich.

Autorin Lou Bihl schafft es, eine neue Pandemie und die aus der COVID-19-Pandemie gezogenen Lehren glaubwürdig miteinander zu verbinden. „Amazonah“ ist ein gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle.

Ich danke Literaturtest und dem Unken-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Der Roman von Lou Bihl hat 440 Seiten (ISBN: 978-3-9492-8607-0) und ist über die bekannten Online-Plattformen sowie den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

4 von 5 Schmetterlingen
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