Frühling, mein Frühling

O Frühling, wo bist du ich brauche dich
Die ersten warmen Sonnenstrahlen fallen auf mich
erwärmen mein Gesicht und Herz
verbannen den ganzen Winterschmerz

O Frühling, du mit deiner Blütenpracht
nimm dich vor den letzten Frösten in Acht
erstarren lassen sie Wald und Feld
wenn der Reif das Gras umhüllt

O Frühling, komm in meinen Garten
ich kann dein Kommen kaum erwarten
So steh ich am Fenster und betrachte den Himmel
davor fliegt bereits die Königin Hummel

O Frühling, endlich bist du hier
Luft und Liebe erfüllen Mensch und Tier
Auf der Wiese breite ich die Decke aus
Ich bin endlich draußen, bin zu Haus

© Nicole Plath

Die Schlechte

Es sind ihre Augen
die jedem Qualen bereiten
sie stechen zu, um Schmerz zu verbreiten

Es ist ihr Mund
der die bösen Worte spricht
mitten in das Herz hineinsticht

Es sind ihre Taten
die ihr Freude bereiten
weil andere darunter leiden

Doch ändern wird sie sich nicht
egal welch milde Worte man spricht

Sie selbst ist es, die nicht weiß was sie will
drum wird sie auch leiden laut wenn nicht still

Hab kein Verständnis und Mitleid mit ihr
denn sie hat es gewiss auch nicht mit Dir

Herz

© Nicole Plath

Ein einsames Herz
Voll Trauer und Schmerz
Zerfällt in tausend Scherben
Scheint das Glück zu verderben
Bald hört es zu schlagen auf
Die Trauerzeit nimmt ihren Lauf
Ein einsames Herz wollte so gern schlagen
Doch der Kopf keinen Neuanfang wagen
So blieb es einfach stehn
Statt auf das Glück zuzugehn