Vergangenheit

Geister der Vergangenheit hinfort
Verlasst jetzt endlich diesen Ort
Nehmt die dunklen Gedanken mit
Immer weiter – Schritt für Schritt
Zerstört nicht das schöne Heute
Sonst die Dunkelheit macht Beute
Verschwindet und kommt nie wieder
Erst dann singen Vögel frohe Lieder
Die Sonne durch die Wolken bricht
Der Duft der Luft wird zum Gedicht
Ohne diese Last der Geister
Geht das Leben fröhlich weiter
Es steht ganz feste in dem Heute
und wird nicht mehr zu ihrer Beute
Geister der Vergangenheit sind fort
Es herrscht nun Glück an diesem Ort

Advertisements

O(je) Tannenbaum

Es leuchten alle Kerzen an dem Baum
So schön wie in einem Traum
Alles glitzert und blinkt
Weckt bei der Katz den Jagdinstinkt
Auf die Lauer gelegt und anvisiert
Nun nicht nur der Schmuck den Baume ziert
Verzweifelt sucht sie Halt
Der Baum quitiert das schon bald
Erst wackelt er leicht hin und her
Doch auch das rettet nichts mehr
Es fällt der Baum mit Katz und Kerzen
Aber nimm es Dir nicht so zu Herzen
Den Baum den stellst Du nun wieder hin
Diesmal ohne Katz und Kater drin
Die Kabel der Kerzen entwirrt und Du wirst sehen
Es scheint als sei nichts, überhaupt nichts geschehen
Nur die Katz sie schaut Dich an
und hängt bald schon wieder am Baume dran

Blinken, Glitzern, Klingen
Familien die Lieder singen

Unter’m Tannenbaum Geschenke liegen
Die Gefühle ganz nach oben fliegen

Während Erwachs’ne beseelt von diesen Dingen
die Kinder bereits zu quengeln beginnen

Sie wollen endlich öffnen ihre Päckchen
und hoffen dabei nicht nur auf Jäckchen

Dann folgt nett lächelnd ein Dank
Nun geht es über zu Speis‘ und Trank

Gläser und Teller sind schnell geleert
am Ende noch dem Dessert zugekehrt

Der Magen voll, der Darm gebläht
wird in den Sessel sich gefläht

Und ohne es sich zu versehen
Alle zum Silvesterfeste gehen

Mit jedem Glühen und Knallen
sich Leute in die Arme fallen

Es blinkt, es glitzert, es klingt
Wenn ein Neues Jahr beginnt